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Eine Oase mitten im Traumanta-Gebirge: Die Jardins de Alfàbia

Für Naturliebhaber hält die Mittelmeer-Insel Mallorca einiges bereit. Naturbelassene Landschaften, die mancherorts in Naturparks geschützt werden, und eine artenreiche Tierwelt ziehen jedes Jahr Menschen an, die genau deshalb auf Mallorca Urlaub machen. Mit der Gartenanlage Jardings de Alfàbia im Westen Mallorcas wurde ebenfalls ein Refugium für Pflanzen geschaffen, das heute ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der Garten soll bereits von den Arabern angelegt worden sein, die für ihre kunstvolle Gartengestaltung berühmt waren. Sowohl einheimische, als auch tropische Pflanzen bilden eine Oase, die mit Skulpturen, Säulen und Wasserspielen ausgeschmückt ist. Der hohe Grundwasserspiegel hat einen ganzjährig grünen Garten zur Folge.

Zwischen den Platanen und Palmen gibt eine romantische Allee den Blick plötzlich frei auf ein prächtiges Herrenhaus. Die Ursprünge des Anwesens sollen bereits im 11./12. Jahrhundert liegen – über die Jahrhunderte wurden gotische, arabische und barocke Elemente hinzugefügt. Man sollte sich unbedingt einer Führung durch das Anwesen anschließen, denn es gibt so viel Interessantes über die Herkunft der Möbel, Gemälde und sonstigen Ausstattungsstücke zu erzählen – geht man alleine, bleiben die Möbel vielleicht nur Möbel. Die 6,50 Euro sind auf jeden Fall gut investiert. Read Full Post…

Die Insel Mallorca verzaubt ihre Besucher

Viele Mallorca-Urlauber sind schon beim ersten Besuch der spanischen Insel verzaubert und kommen deshalb jedes Jahr wieder. Ein Grund dafür sind natürlich die schönen Sandstrände, aber auch die zahlreichen spannenden Ausflugsziele. Ob Familien, Sportbegeisterte, Honeymooner, Singles oder Naturliebhaber, für jeden hat Mallorca etwas zu bieten.

Das Castell de Capdepera – Mauern, die Geschichte erzählen

Die Verteidigungsversuche der jeweiligen Herrscher Mallorcas gegen fremde Eroberer haben ihre geschichtlichen Spuren hinterlassen. Wie im Mittelalter in ganz Europa üblich, wurden auch auf der Balearen-Insel mehrere Burgen und Festungen errichtet. Die größte und heute noch am besten erhaltene ist das Castell de Capdepera, benannt nach der hohen Felsspitze der Küste im Nordosten von Mallorca.
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Ein Ökosystem der besonderen Art – die Finca Son Real

In der Gemeinde Santa Margalida an der Nordostküste Mallorcas, genauer in der Bucht von Alcúdia zwischen Can Picafort und Artá, liegt auf 365 Hektar das Landgut Son Real. Die einst herrschaftliche Finca befindet sich in öffentlichem Besitz und ist seit 2007 für Besucher zugänglich. Erst kürzlich wurde der Eintrittspreis von 3 Euro wieder gestrichen, ebenso sind Führungen auf dem Gut wieder kostenfrei.

Das Areal ist so weitläufig und vielseitig, dass Schilder immer den richtigen Weg weisen, ebenso werden die Tier- und Pflanzenarten, die hier leben, mit einer Beschilderung erklärt – wer kein Freund ausgedehnter Spaziergänge ist, kann bei der angeschlossenen Tourismusinformation ein Fahrrad ausleihen, denn es gibt auch mit Aleppo-Kiefern gesäumte Radwege oder man entscheidet sich gleich für die stilvolle Fortbewegung per Pferd.

Einen ganzen Tag durch die Geschichte reisen Read Full Post…

Das Castell d´Alaró

Das spanische Kulturdenkmal Castell d´Alaró, dessen Ursprünge bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen, ist eine der Königsburgen Mallorcas, die in den letzten Jahren liebevoll restauriert und für Besucher zugänglich gemacht wurde. Es ist allerdings eine der am schwersten zu erreichenden Sehenswürdigkeiten der Mittelmeer-Insel, denn die Festung liegt auf dem 825 Meter hohen Puig d´Alaró, galt deshalb lange Zeit als uneinnehmbar und ist nicht ganz mit dem Auto zu erreichen.

Vom Ort Alaró im Nordwesten der Insel, zwischen Sóller und Inca, gelangt man mit dem Auto bis zur Finca Es Verda, wo es ein Restaurant gibt, das mallorquinische Spezialitäten führt. Von hier wird die Straße immer desolater, deshalb sollte man den einstündigen Fußmarsch wagen – es wird zwar einiges vom Besucher abverlangt, aber es lohnt sich. Vom Castell d´Alaró hat man einen wunderschönen Rundumblick über die Ebene Llanura del Centr, während sich im Norden die Gipfel des Traumanta-Gebirges aufbauen. Read Full Post…

Botanicactus – der größte Botanische Garten Europas

Auf den ersten Blick wähnen sich Besucher in der Wüste. Kein Wunder, „leben“ hier doch 1600 verschiedenen Kakteen und andere mediterrane Pflanzen. Die mallorquinische Wüste ist jedoch anders, denn sie blüht und das in den prächtigsten Farben und Formen.

Gutes Schuhwerk ist nötig, denn das Gelände umfasst 150.000 m² und eine Kamera ist ebenfalls von Vorteil, denn dieser Artenreichtum ist unvergleichlich. Botanicactus ist übrigens der größte Botanische Garten Europas.

Eine Palmenallee weist den Weg zum Eingang und gleich dahinter begrüßt eine riesengroße Carnegia gigantea die Besucher. Das sind Kakteen mit zwei seitlichen Armen, die als Kulisse in Filmen dienen. Gleich anschließend begegnen Sie der ersten von mehreren Agaven, deren spitze Blätter auf den ersten Blick weich und filigran anmuten. Tatsächlich sind sie ziemlich fest und spitzig an den Enden. Geht das Leben einer Agave zu Ende, entwickelt sie staubwedelartige Blüten. Read Full Post…